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Wenn Maschinen selber lernen

28. Nov, 2019

Big Data eröffnet in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz neue Geschäftsmöglichkeiten. Martin Gutmann, Head of Analytics & Data Consulting bei der Swisscom (Schweiz) AG, skizzierte am CXO-Event 2019 die Trends. Diskutiert wurden auch Gefahren dieser Entwicklung.

Je besser der Betreiber einer Imbissbude am Bahnhof seine Kundenfrequenzen kennt, desto besser kann er planen, wann er wie viele Sandwiches braucht. Historische Daten helfen, das Geschäft zu optimieren. Werden diese Daten von selbstlernenden Maschinen verarbeitet, eröffnen sich zusätzliche Möglichkeiten.

So liessen sich beispielsweise Vorhersagen für den Gebäude- oder etwa für den Maschinenunterhalt machen. «Big data» erlaube aus der Verbindung mit künstlicher Intelligenz ebenso die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. So könne ein Hersteller nicht nur seine Maschinen verkaufen, sondern gleichzeitig die optimale Nutzung und den Unterhalt als Service bieten und dem Kunden so einen Mehrwert verschaffen.

Diese Technologien eigneten sich ebenso, um Voraussagen im Verkauf zu machen, das «upselling» oder «crossselling» zu unterstützen oder Talente zu finden. Der Nutzen von Big Data ist für Gutmann eindeutig: Erfolgreiche Firmen machen heute viel mit Daten. Und diese Daten wachsen, werden immer schneller (real time) und mittels Künstlicher Intelligenz zu entscheidenden Faktoren für den Geschäftserfolg.

Zukunftsforscher Lars Thomsen bestätigte, die meisten Trends der 2020er Jahre hätten mit Künstlicher Intelligenz zu tun. Das Ende der Dummheit als Megatrend führe zu Maschinen, Algorithmen und Robotern, die vieles schneller, einfacher und effizienter als der Mensch erledigten könnten.

Digitale Assistenten würden unsere Arbeitswelt verändern und damit seien auch Jobs gefährdet wie zum Beispiel ein Sachbearbeiter bei einer Versicherung oder die Kassiererin an der Supermarktkasse. Noch gebe es auf viele Fragen keine Antworten, doch sicher sei, dass «wir neue definieren müssen, wie wir arbeiten, dass wir unsere Arbeit neu erfinden müssen», schilderte Thomsen die grosse Herausforderung.

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